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Februar 2012 |
| Lehrveranstaltungen der Professur »» |
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Neue Vorlesung »» Nationale Aspekte der Raumentwicklung |
November 2011 |
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SAPONI – Spaces and Projects of National Importance |
September 2011 |
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MAS Raumplanung 2011/13 |
Leitung: Prof. Dr. Bernd Scholl (* 1953). Diplom als Bauingenieur der TU Darmstadt. Nachdiplomstudium in Raumplanung ETH Zürich. Dr. sc. techn. der ETH Zürich. Beginn der ETH-Professur: 2006.
Fünf zentrale materielle Schwerpunkte des Bereiches werden in laufenden und zukünftigen Forschungsvorhaben bearbeitet:
Haushälterischer Umgang mit dem Boden – Innenentwicklung vor Aussenentwicklung!
Die Ressource Boden ist ein knappes Gut und nicht vermehrbar. Der haushälterische Umgang mit dem Boden ist deshalb die zentrale Grundlage nachhaltiger Raumentwicklung. Bei den vielfältigen Ansprüchen der verschiedenen raumbedeutsamen Akteure entstehen weitreichende räumliche Konflikte. Die Mindeststrategie zur Lösung dieser Konflikte besteht in der Verwirklichung des Prinzips Innenentwicklung vor Aussenentwicklung. Die Umsetzung dieser Strategie erfordert effektives kommunales und regionales Flächenmanagement.
Integrierte Raum- und Infrastrukturentwicklung
Durch eine integrierte Raum- und Infrastrukturentwicklung lassen sich für die Gestaltung unseres Lebensraumes bedeutsame Synergien erreichen. Dies erfordert einen frühzeitigen Austausch von Anforderungen und Ideen der beteiligten Disziplinen und Akteure und eine gemeinsame Erkundung möglicher Lösungen. Für eine auf Wirkung fokussierte Raumentwicklung ist es von grosser Bedeutung, die entsprechenden Verfahren und Instrumente weiter zu entwickeln.
Grenzüberschreitende Aufgaben der Raumentwicklung
Für das Klären und Lösen raumbedeutsamer Aufgaben - insbesondere in den dicht besiedelten Regionen - ist die Zusammenarbeit über politische, organisatorische und fachliche Grenzen eine notwendige Voraussetzung. Im Spannungsfeld kommunaler Planungshoheit und der notwendigen überörtlicher Raumplanung sind weitergehende Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln und zu erproben.
Entwicklung innovativer und praxisorientierter Planungsmethoden, ‑instrumente und ‑prozesse
Zur Unterstützung der materiellen Aufgabenfelder ist der Einsatz von, für die jeweilige Aufgabe geeigneten, Planungsmethoden unerlässlich, die insbesondere die stets begrenzten Ressourcen, unvollkommene Informationen und Risiken, berücksichtigen. Die praxiorientierte Entwicklung innovativer Planungsinstrumente und –prozesse ist deshalb ein wichtiger Schwerpunkt. Dabei werden internetbasierte planerische Informationssysteme eine wichtige Rolle spielen. Unabhängig davon, sind zur Abschätzung und Überprüfung raumbedeutsamer Entwicklungen neuartige Werkzeuge für experimentelle Simulationen wichtig.
Raumplanerisches Entwerfen
Ein
besonderen Schwerpunkt in der Ausbildung ist das neu eingeführte
Lehrgebiet «Raumplanerisches Entwerfen». Studierende sollen in
Projektstudien erkennen, dass Entwerfen in grösseren Massstäben
erforderlich ist, um zu integrierten Lösungen für die Entwicklung von
Siedlungen, Landschaft und Infrastruktur zu kommen.
Raumplanerisches
Entwerfen verlangt geeignete Prozesse. Denn die Suche nach tragfähigen
Lösungen erfordert, die Beteiligung von mehreren Planungsteams und
einem Gremium, dass die Entwürfe kritisch begeleitet, bewertet und
Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen zieht. Flankierend zu den
Projektstudien werden Vorlesungen zum Raumplanerischen Entwerfen und
Argumentieren angeboten.
In der Lehre ist das Ziel, den Studenten die notwendigen Fertigkeiten zu vermitteln, um die zweckmässige und umweltgerechte Verteilung künftiger Raumnutzungen zu konzipieren sowie Entscheidungen politischer Gremien vorzubereiten. Dabei bezieht der Fachbereich die besonderen Möglichkeiten von Internet und eLearning ein. Moderne Planungsansätze erfordern die integrierte Betrachtung vieler unterschiedlicher Fachdisziplinen. Daher stellen interdisziplinäre Projektstudien einen wichtigen Teil des Lehrangebotes dar, um das Arbeiten in Teams bereits im Studium an herausfordernden Planungsaufgaben zu trainieren.
Der Fachbereich Raumentwicklung leistet mit seinem Lehrangebot einen Beitrag zum
Darüber hinaus ist die Professur am Master of Advanced Studies in Raumplanung (MAS Raumplanung ETH Zürich) »» des Netzwerkes «Stadt und Landschaft» beteiligt. Professor Scholl ist Studiendelegierter des Studienganges, der 2001 das traditionsreiche Nachdiplomstudium in Raumplanung abgelöst hat.
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